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Die Freiheitsbrücke (Szabadság híd) in Budapest

Überfahrt mit dem Auto über die Freiheitsbrücke in Budapest
Die ursprüngliche Franz-Joseph-Brücke wurde 1899 erbaut und heißt heute Freiheitsbrücke. Sie verbindet den Budaer Gellért tér mit dem Pester Kleinen Ring.
 
Die Brücke ruht auf zwei Eisenpfeilern im Flussbett. Der Kaiser Franz Joseph ließ es sich seinerzeit nicht nehmen, nach der Fertigstellung symbolisch die letzte silberne Niete festzuschlagen. Eine Nachbildung des gestohlenen Originals ist heute mit dem Monogramm F. J. unter einer Glasscheibe ausgestellt. 
 
Auf goldenen Kugeln und hoch über den eisernen Brückentoren sitzen vier sogenannte Turul-Vögel mit ausgebreiteten Schwingen. Dieser Urvogel hat der Legende nach die Stammesmutter des ungarischen Königsgeschlechtes der Árpáden befruchtet und ist in vielen bronzenen Exemplaren aus der Zeit des nationalen Romantizismus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts im ganzen Land zu sehen. 
 
1945 wurde auch die Freiheitsbrücke zerstört und als erste Brücke nach dem Krieg 1946 wiederhergestellt. Sie war von allen Brücken am besten erhalten. Die alten Ornamente, das Königswappen und die zuvor beschriebenen Vögel wurden erhalten.
   

Lage und Anreise zur Freiheitsbrücke


Die Brücke verbindet den Budaer Gellért tér mit dem Pester Kleinen Ring.

Straßenbahnlinien 2, 47, 49


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